Fragen (FAQ)

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen den Genossenschaftsanteilen und den Nachrangdarlehen?

Um Genossenschaftsmitglied zu werden, muss mindestens ein Anteil erworben werden. Auf diesen Anteil zahlt die Genossenschaft nach Ertragslage eine Dividende. (siehe Satzung §14: „Der bei der Feststellung des Jahresabschlusses sich ergebende Gewinn oder Verlust des Geschäftsjahres wird auf die Mitglieder verteilt. Die Verteilung geschieht im Verhältnis des Standes der Geschäftsguthaben am Schluss des vorhergegangenen Geschäftsjahres. Die Generalversammlung kann auch beschließen, Gewinne den Rücklagen zuzuführen und Verluste aus Rücklagen zu decken sowie Gewinne und Verluste auf neue Rechnung vorzutragen.“)

Je nachdem, wie schnell sich die Genossenschaft entwickelt, wird also in den Anfangsjahren keine Dividende gezahlt, bis Gewinne erwirtschaftet werden und die Rücklage aufgefüllt ist (§14 Absatz 3: „Der gesetzlichen Rücklage sind mindestens 20% des Jahresüberschusses zuzuführen, bis mindestens 100% der Summe der Geschäftsanteile erreicht sind.“)

Anders sieht es mit den Nachrangdarlehen aus, die alle Mitglieder der Genossenschaft gewähren können. Dies geschieht per Vertrag, in dem die Darlehenskonditionen festgehalten sind: Vorgesehen sind 4 % Verzinsung über 20 Jahre und vollständige Rückzahlung des Darlehens vom 11. bis 20. Jahr.

Hier weiß man also von Anfang an, welche Zahlungen über den gesamten Zeitraum fließen. Die Nachrangdarlehen sind geeignet, wenn man längerfristig Geld anlegen will.

Bei den Genossenschaftsanteilen kann dagegen die Dividende in den Folgejahren auch deutlich höher sein als 4 %.

Muss man Genossenschaftsmitglied sein, um sein Dach zu vermieten?

Es besteht keine Verpflichtung, Mitglied der Genossenschaft zu werden, wenn man sein Dach oder andere Flächen an die Genossenschaft vermieten will. Allerdings ist dies ja der Weg, wie man über die Mieteinnahme hinaus sich an den Erträgen aus der Stromerzeugung beteiligen kann! Es wäre also in jedem Fall sinnvoll, sich zu beteiligen.

Die Dachmiete kann als Sachwert für einen oder mehrere Genossenschaftsanteile angerechnet werden.

Sind nur Photovoltaikanlagen vorgesehen?

Im ersten Schritt wurden PV-Anlagen gebaut, da dies 2012 der schnellste und einfachste Weg war, um zu starten. Je größer die Genossenschaft wird, umso besser kann sie auch größere Projekte schultern. Derzeit werden Investitionen in Windkraft-Standorte geprüft.

Bei allen Projekten sollte die Genossenschaft den Interessenausgleich mit allen Betroffenen suchen!